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Glanz - Kreidung - Labor - Fahrbahnmarkierungen - Verkehrszeichen
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Glanz
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Labor
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Fahrbahnmarkierungen
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Verkehrszeichen

Produktkategorien

Die Abriebbeständigkeit ist ein Mass für die Widerstandsfähigkeit eines Prüfmaterials gegen definierte Reibbewegungen, die versuchen das Oberflächenmaterial zu entfernen.

Konstante und definierte Schichtdicken sind die Grundvoraussetzung für die Prüfung und Analyse von Beschichtungsstoffen und Beschichtungen. Viele Eigenschaften dieser Materialien sind von der Schichtdicke abhängig.

Es ist wichtig zu wissen, dass aus physikalischen Gründen die maximal erreichbare Nassschichtdicke nicht gleich der Spalthöhe ist. Als Orientierungshilfe gilt:

SpalthöheNassschichtdicke
15 - 100 µm etwa 50 %
100 - 300 µm etwa 60 %
300 - 500 µm etwa 80 %
> 500 µm bis zu 90 %


Für die Auswahl der richtigen Spalthöhe ist auch zu beachten, dass die Trockenschichtdicke abhängig vom Festkörpergehalt geringer sein kann als die Nassschichtdicke.

Es wird zwischen keilförmigen und gleichmässigen Applikationen unterschieden. Für keilförmige Applikationen sind die ZUA 2000 und ZUA 2002 Universal-Applikatoren die geeigneten Produkte. Für gleichmässige Applikationen gibt es eine grosse Auswahl von verschiedenen Applikatoren von spiral, profiliert, halbrund, vierfach bis zu universal.

 

Bei der Prüfung der Beständigkeit gegen Lösemittel wird nach der festgelegten Anzahl Doppelhübe beispielsweise geprüft, ob die Beschichtung noch vorhanden ist.

 

Die Dehnbarkeit gibt an, wie weit ein Werkstoff verlängert werden kann, ohne dass er bricht oder reisst. Es gibt verschiedene empirische Prüfverfahren mit denen die Widerstandsfähigkeit von Lackierungen, Anstrichen und ähnlichen Beschichtungen gegen Rissbildung und/oder Ablösen von einem Untergrund unter verschiedenen Verformungsbedingungen beurteilt werden können. Dies wären die Dornbiegeprüfung, die Kugelschlag-Prüfmehtode und die Tiefungsprüfung.

Dornbiegeprüfung

Dornbiegeprüfer sind verbreitete Prüfgeräte zur Beurteilung der Dehnbarkeit und Haftfestigkeit von Beschichtungen bei Biegebeanspruchung. Hierbei wird eine Probenplatte über einen bestimmten Radius gebogen.

Beim konischen Dornbiegeprüfer wird die Probenplatte über einen Konus gebogen um mit einer Prüfung unterschiedliche Biegeradien erfasst.

Beim zylindrischen Dornbiegeprüfer kann die Biegeprüfung als rasche „ja/nein" Prüfung mit einem einzigen Dorn mit festgelegtem Durchmesser oder als Prüfreihe mit abnehmenden Dorndurchmessern zur Bestimmung des Durchmessers des ersten Dorns, der zu einer Beschädigung der Beschichtung führt durchgeführt werden.

Kugelschlag-Prüfmethode

Die Kugelschlag-Prüfmethode ist ein Prüfverfahren zum Bewerten des Widerstandes einer Beschichtung aus einem Beschichtungsstoff gegen Rissbildung oder Ablösen von einem Substrat, wenn die Beschichtung unter Normbedingungen durch einen fallenden Körper verformt wird.

 

Die Dichte ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, sie lässt beispielsweise Fehler in der Zusammensetzung erkennen und liefert Hinweise über die Reinheit eines Produktes.

Das Prüfprinzip beruht auf der Wägung des durch das Pyknometer definierten Volumens der zu prüfenden Flüssigkeit. Aus der Differenz der Massen des gefüllten und des leeren Pyknometers sowie dem bekannten Füllvolumen wird die Dichte berechnet. Die Dichte bei der Prüftemperatur t kann nach folgender Gleichung berechnet werden:

    p = (m2 - m1) / Vt

p = Dichte in g/ml der Probe bei der Prüftemperatur t
m1 = Masse in g des leeren Pyknometers
m2 = Masse in g des mit Probe gefüllten Pyknometers bei Prüftemperatur t
Vt = Volumen des Pyknometers in ml bei der Prüftemperatur t

Das Ergebnis ist nicht um den Luftauftrieb korrigiert, da der unkorrigierte Wert für die Regelung der meisten Abfüllmaschinen benötigt wird und die Korrektur (0.0012 g/ml) im Vergleich zur Präzision des Verfahrens vernachlässigbar ist.

 

Fahrbahnmarkierungen sind von grösster Bedeutung für die Sicherheit auf Strassen. Regelmässige Kontrollen von Retroreflexion, Schichtdicke, Makrotextur (Rauheit) und Griffigkeit gewährleisten einen hohen Qualitätsstandard und helfen, allfällige Wartungsarbeiten sinnvoll planen zu können.

Die Farbechtheit gegen Reiben (Reibechtheit) ist die Widerstandsfähigkeit der Farbe des Prüfmaterials gegen das Abreiben und Anfärben anderer Textilien beim Gebrauch. Die englische Übersetzung der „Reibechtheit von Färbungen“ lautet „Colour fastness to rubbing“.


Für die zwei Kriterien der Reibechtheit „Abreiben“ und „Anfärben“ werden auch noch weitere Fachbegriffe verwendet. Crocking respektive smudging bedeutet dabei den Farbtransfer von der Oberfläche einer gefärbten Ware zu einer benachbarten der gleichen Art oder zu einer anderen Oberfläche durch Reiben. Im deutschen Sprachraum wird hierfür auch der Begriff „Anbluten“ verwendet.

Unter „Rubbing fastness“ versteht man die Farbtonänderung der Färbung durch das Reiben. Die Bewertung erfolgt visuell mit einem Vergleichsmassstab, welcher im Englischen meist „Gray Scale for Staining“ genannt wird.

 

Die Gitterschnitt-Prüfung ist ein sehr schnell und einfach durchzuführendes Verfahren zur Beurteilung der Haftfestigkeit von ein- und mehrschichtigen Beschichtungen. Dabei werden Schnitte entweder im 30° Winkel (Methode A) oder im rechten Winkel (Methode B) zueinander ausgeführt, so dass entweder ein Kreuz oder ein X entsteht. Die Prüfmethoden können als „pass/fail“ (bestanden/durchgefallen) Prüfung durchgeführt werden. Bei Mehrschichtsystemen kann die Haftfestigkeit der einzelnen Schichten zueinander ermittelt werden.

Wahl der richtigen Gitterschnitt-Methode

  • Methode A (X-cut) für Prüfungen nach ASTM D 3359 mit Schichtdicke >125 µm
  • Methode B Gitterschnitt-Kreuz für Prüfungen nach ISO 2409 mit Schichtdicke 0 - 250 µm und ASTM D 3359 mit Schichtdicke <125 µm (4.92 mil)


Wahl des richtigen Schnittabstandes nach EN DIN ISO 2409 (Methode B)

SchichtdickeSubstratSchnittabstand
0 - 60 µm hart 1 mm
0 - 60 µm weich 2 mm
60 - 120 µm hart oder weich 2 mm
60 - 250 µm hart oder weich 3 mm


Wahl des richtigen Schnittabstandes nach ASTM D 3359 (Methode B)

SchichtdickeSchnittabstand
0 - 50 µm 1 mm
50 - 125 µm 2 mm

 

Beim Glanz han­delt es sich um eine op­ti­sche Ei­gen­schaft ei­ner Ober­fläche, die durch das Ver­mö­gen, Licht zu re­flek­tie­ren, ge­kenn­zeich­net ist. Fällt auf eine Ober­fläche wie zum Bei­spiel eine Lack­schicht ein Licht­strahl unter defi­nier­tem Ein­falls­winkel (e), so wird der grösste Teil davon in die Lack­schicht ein­drin­gen, der Rest wird zurück­ge­wor­fen.

In der Regel werden die Messergebnisse bei Farben und Lacken zwischen 0 und 100 Glanzeinheiten angegeben. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Prozentwert, wie vielmals angenommen. Der Reflektometerwert wird nicht auf die eingestrahlte Lichtmenge bezogen, sondern auf einen schwarzen, polierten Glasstandard mit der definierten Brechzahl (Refraktionsindex) 1.567. Für diesen Standard wird der Messwert bei jeder Messgeometrie auf 100 Glanzeinheiten (GU) festgesetzt.

Polierte Metalle, Spiegel und ähnliche Oberflächen haben eine viel höhere Brechzahl als Lacke und der Kalibrierstandard aus Schwarzglas. Daher können bei diesen Produkten Werte von bis zu 2‘000 GU auftreten.

 

Die Rutschfestigkeit liefert den Strassenbauverantwortlichen unerlässliche und zuverlässige Hinweise wie die Rutschgefahr zu reduzieren ist. In der EN 1436 ist die Prüfung mit dem Pendelgerät beschrieben. Der SRT-Wert simuliert das Verhalten eines Fahrzeugs mit profilierten Reifen bei einem Bremsvorgang mit blockierten Rädern bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h auf einer regennassen Fahrbahn.

Das Prüfverfahren gilt für flache Strassenmarkierungen sowie für Strassenmarkierungen, die in geringem Masse profiliert sind. Unter Umständen kann es für Strassenmarkierungen, die in hohem Masse profiliert sind, ungeeignet sein. Daneben wird diese Prüfmethode auch zur Beurteilung von Bodenbelägen und gar Fussballfelder verwendet.

 

Die Haftfestigkeit einer Beschichtung auf einem Substrat ist von grosser Bedeutung für das mechanische Verhalten wie auch für den Korrosionsschutz. In der Praxis kennt man verschiedene Prüfverfahren zur Ermittlung der Haftfestigkeit, unter anderem die Gitterschnitt-Prüfung, die Dornbiegeprüfung und die Kugelschlag-Prüfung.

Gitterschnitt-Prüfung

Die Gitterschnitt-Prüfung ist ein sehr schnell und einfach durchzuführendes Verfahren zur Beurteilung der Haftfestigkeit von ein- und mehrschichtigen Beschichtungen. Dabei werden Schnitte entweder im 30° Winkel (Methode A) oder im rechten Winkel (Methode B) zueinander ausgeführt, so dass entweder ein Kreuz oder ein X entsteht. Die Prüfmethoden können als „pass/fail“ (bestanden/durchgefallen) Prüfung durchgeführt werden. Bei Mehrschichtsystemen kann die Haftfestigkeit der einzelnen Schichten zueinander ermittelt werden.

Dornbiegeprüfung

Dornbiegeprüfer sind verbreitete Prüfgeräte zur Beurteilung der Dehnbarkeit und Haftfestigkeit von Beschichtungen bei Biegebeanspruchung. Hierbei wird eine Probenplatte über einen bestimmten Radius gebogen.

Beim konischen Dornbiegeprüfer wird die Probenplatte über einen Konus gebogen um mit einer Prüfung unterschiedliche Biegeradien erfasst.

Beim zylindrischen Dornbiegeprüfer kann die Biegeprüfung als rasche „ja/nein" Prüfung mit einem einzigen Dorn mit festgelegtem Durchmesser oder als Prüfreihe mit abnehmenden Dorndurchmessern zur Bestimmung des Durchmessers des ersten Dorns, der zu einer Beschädigung der Beschichtung führt durchgeführt werden.

Kugelschlag-Prüfmethode

Die Kugelschlag-Prüfmethode ist ein Prüfverfahren zum Bewerten des Widerstandes einer Beschichtung aus einem Beschichtungsstoff gegen Rissbildung oder Ablösen von einem Substrat, wenn die Beschichtung unter Normbedingungen durch einen fallenden Körper verformt wird.

 

In vielen Normen werden Korrosionsprüfungen behandelt, bei denen in einer Beschichtung Ritze angebracht werden, die bis zum metallischen Substrat durchgehen. Mögliche Methoden sind u.a. die Verwendung eines Ritzstichels nach Sikkens oder nach Clemen oder die Verwendung eines Gitterschnittprüfers.

 

Der Kreidungsgrad, ein Mass für ein an einem Anstrich aufgetretenes Kreiden nach Menge der freigelegten Pigmentteilchen, wird über die Intensitätsminderung eines durch den Klebebandabdruck laufenden Lichtstrahls ermittelt.

Kreidung wiederum ist das Auftreten eines lose haftenden feinen Pulvers auf der Oberfläche einer Beschichtung, hervorgerufen durch den Abbau eines oder mehrerer ihrer Bestandteile (EN DIN ISO 4628).

Der Kreidungstester, welcher die bei natürlicher oder künstlicher Bewitterung entstehende Kreidung von Beschichtungen misst, basiert auf dem analytischen Prinzip der Nephelometrie und der Klebebandmethode nach Helmen.

 

Die Mahlfeinheit (Körnigkeit, Kornfeinheit) ist vor allem bei der Herstellung pigmentierter Produkte von Bedeutung. Durch ihre Bestimmung lässt sich die Wirksamkeit von Dispergiervorgängen verfolgen und damit die Leistungsfähigkeit von Dispergiergeräten und -verfahren ermitteln.

 

Die Nachtsichtbarkeit RL misst den Leuchtdichtekoeffizienten bei Retroreflexion von Fahrbahnmarkierungen. Der Beobachtungswinkel von 2,29° entspricht der Beobachtungsdistanz eines Fahrzeuglenkers von 30 m unter normalen Bedingungen. Der Beleuchtungswinkel ist 1,24°.

Nachtsichtbarkeit RL


Die Nachtsichtbarkeit kann unter folgenden Bedingungen geprüft werden:

  • trocken
  • nass
  • bei kontinuierlicher Benässung (Regen)

Rückstrahlwert R von Markierungsknöpfen

Der Markierungsknopf ist Teil der Straßenausstattung und unterstützt oder ersetzt Fahrbahnmarkierungen aller Art. Sie bestehen entweder aus Metall oder Kunststoff und besitzen verschiedene Formen und Farben. Probleme ergeben sich bei hohen Geschwindigkeiten und bei Schneepflugeinsatz, da in erster Linie die aufgeklebten Markierungsknöpfe rasch von der Fahrbahn gelöst werden.

Rückstrahlwert RA von Verkehrszeichen

Die Mindestanforderungen in Bezug auf den Rückstrahlwert RA von Verkehrszeichen werden in internationalen Normen festgehalten. Eine gut sichtbares Verkehrszeichen mit einer hohen lichttechnischen Eigenschaft ist von grosser Bedeutung, da dadurch die Strassensicherheit erhöht wird.

Rückstrahlwert R' von Warnkleidung und Konturmarkierungen

Der Rückstrahlwert R‘ von Warnkleidung und Konturmarkierungen ist in internationalen Normen festgehalten. Eine Warnweste ist eine Weste in meist gelber oder oranger Tagesleuchtfarbe mit retroreflektierenden Streifen, die zur besseren Sichtbarkeit von Personen dient. Im Straßenverkehr zählt sie in einigen Ländern zu den mitzuführenden Ausrüstungsgegenständen im Kraftfahrzeug.

 

Die Rauheit einer Oberfläche zeigt sich in der Makrotextur. Die horizontale Entwässerung bezeichnet das Vermögen einer Fahrbahnoberfläche durchgehende Poren zu bilden über die das Wasser durch einen sich bewegenden Reifen herausgedrückt werden kann.

 

Die Reibbeständigkeit ist ein Mass für die Widerstandsfähigkeit eines Prüfmaterials gegen definierte Reibbewegungen, die versuchen das Oberflächenmaterial zu entfernen.

Bei vielen verschiedenen Markierungen (Fahrbahnmarkierungen, Verkehrsschilder, Markierungsknöpfe, Warnkleidung, LKW-Konturmarkierungen etc.) ist die Sichtbarkeit ein Qualitätsmerkmal, das es zu prüfen gilt. Die Retroreflexion von Fahrbahnmarkierungen wird durch Glasperlen welche aus der Fahrbahnmarkierungsoberfläche hervorragen erzeugt und hängt von verschiedenen Faktoren ab wie z.B.:

  • Einbettungstiefe / Grösse
  • Quantität
  • Qualität

Eine gut sichtbare Fahrbahnmarkierung mit einer hohen lichttechnischen Eigenschaft ist von grosser Bedeutung, da dadurch die Strassensicherheit erhöht wird. Durch eine Verminderung von Unfällen werden die Folgekosten gesenkt.

Es gibt verschiedene Methoden die Sichtbarkeit von Fahrbahnmarkierungen zu beurteilen:

  • Nachtsichtbarkeit RL (Leuchtdichtekoeffizient bei Retroreflexion)
  • Tagessichtbarkeit Qd (Leuchtdichtekoeffizient bei diffuser Beleuchtung)
  • Leuchtdichtefaktor ß

 

Die Bestimmung der Schichtdicke, ob nass oder trocken, hat in den letzten Jahren aus wirtschaftlichen wie auch Qualitätsgründen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Schichtdicke kann trocken oder nass geprüft werden.

Nassschichtdicke

Aus verschiedenen Gründen ist das Prüfen der Schichtdicke frisch aufgetragener flüssiger (”nasser”) Beschichtungen wichtig: Die applizierte Schichtdicke ist oft für die Qualität des beschichteten Erzeugnisses massgeblich. Andererseits sollte aus technischen und wirtschaftlichen Gründen auch nicht zu viel Beschichtungsstoff aufgebracht werden.

Trockenschichtdicke

Viele Eigenschaften einer Beschichtung, wie z.B. Haftfestigkeit und Widerstandsfähigkeit hängen von ihrer Trockenschichtdicke ab. Trockene Schichtdickenmessverfahren lassen sich weiter in zerstörende und zerstörungsfreie Verfahren unterteilen.

Zerstörende Trockenschichtdickeverfahren

Bei Substraten wie Holz, Beton, Kunststoff oder anderen nicht metallischen Untergründen sind die meisten konventionellen zerstörungsfreien elektromagnetischen Messmethoden ungeeignet. Hier können mit dem zerstörenden Keilschnittverfahren aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden.

Zerstörungsfreie Trockenschichtdickeverfahren

Zur Prüfung der Trockenschichtdicke von Fahrbahnmarkierungen bietet Zehntner ein Prüfgerät (analog) und ein Messgerät (digital) an.

 

Zehntner entwickelt zur optimalen Abdeckung der Kundenbedürfnisse eigene Softwareprodukte. Sei dies zur Bedienung von Zehntner Produkten, Mess- und Auswertungssoftware zu Zehntner-Produkten oder gar eigenständige Software wie das Zehntner App.

 

Die Tagessichtbarkeit Qd misst den Leuchtdichtekoeffizienten bei diffuser Beleuchtung von Fahrbahnmarkierungen. Der Beobachtungswinkel von 2,29° entspricht der Beobachtungsdistanz eines Fahrzeuglenkers von 30 m unter normalen Bedingungen.

Tagessichtbarkeit Qd

 

Trocknungseigenschaften, Rückzugsneigung (Schrumpfung), Schrumpfriss, Riss- und Porenbildung sind wichtige Merkmale, die bei der Herstellung von Beschichtungsstoffen und Spachtelmassen geprüft werden sollten. Mit Trocknungskeilen können zuverlässige Produktdaten ermittelt werden, welche dem Anwender unliebsame Überraschungen ersparen. Die Trockenzeit gibt an, nach welcher Trockenzeit ein Autoreifen beim Befahren keine Farbspuren hinterlässt.

 

Eine wichtige Eigenschaft von Flüssigkeiten ist deren Viskosität. Ein Mass für die Viskosität ist die mit einem Auslaufbecher bei einer festgelegten Temperatur bestimmte Auslaufzeit.

 

Bei der Waschbeständigkeit / Reinigungsfähigkeit wird geprüft, ob bei einer Beschichtung nach dessen definierter Verunreigung, diese mit einem definierten Vefahren gereinigt werden kann, ohne dass von der Beschichtung mehr als eine definierte Schichtdicke entfernt wird.

Die Härteprüfung ist ein einfaches und schnelles Verfahren zur Ermittlung der benötigten Kraft, um eine Oberfläche zu zerkratzen. Der Härtegrad einer Oberfläche ist mitverantwortlich für dessen Ritzfestigkeit, insbesondere bei kratzender, scharfkantiger Beanspruchung.